Dienstag, 22. September 2009

Angekommen...

Liebe Freunde vom anderen Ende der Welt,
mit großer Verzögerung - aber nun zu noch größerer Freude - ist Eure Post heute bei mir eingetroffen. Die Verspätung lag wohl an der Hausnummer, die nicht 31 sondern 91 lautet... Ein netter Mensch hat auf der Karte vermerkt: "Wohnt hier nicht" und sie dann wieder eingeworfen - ein Glück!
Vielen lieben Dank für die lieben Grüße :*


Donnerstag, 16. Juli 2009

Armes Häschen...

Preisfrage: Wofür sind Hasen bzw. Kaninchen im Allgemeinen bekannt? Richtig, dafür dass sie immer und überall rumpoppen. Ihr Ruf eilt ihnen also voraus und wird auf alle Artgenossen gleichermaßen übertragen. Aber was ist eigentlich mit den Rammlern, die ihrem Ruf nicht gerecht werden (können)? All diesen Häschen ist wohl dieses Video gewidmet - und ich werde ihnen nun mal ein Forum bieten. Also, bis zum Ende anschauen und mitleiden :)




Sonntag, 5. Juli 2009

My friends, indeed!
















Gestern Mittag klingelte das Handy. Die ersten Sekunden hörte ich nur undefinierbaren Lärm, Stimmen, Musik und dann wurde es deutlich:
"Because weeee are your friends, you'll never be alone agaaaiiin..." 
Es war ein Anruf vom anderen Ende der Welt. Genau DER Anruf, den ich gebraucht habe, meine Lieben <3 
Ich freu mich schon so sehr, wenn wir uns alle wiedersehen :*

Donnerstag, 4. Juni 2009

Wischtechnik


Grüße aus der Zwischenmiet-Küche. 
Hier ist auch Platz für ein Frühstück mit Gästen :D


Donnerstag, 21. Mai 2009

B.B.

Noch während der ganzen Zugfahrt zurück aus Paderborn habe ich dort diese Schwere gefühlt, wo eigentlich mein Herz sitzt. Die Augen brannten, bereit, sich sofort wieder mit Wasser zu füllen und endlich das rauszulassen, was sie die Stunden zuvor zurückhalten mussten. Die linke Lippeninnenseite ist auch heute noch rau vom vielen Draufbeißen, damit die Tränen bloß nicht fließen. Bei dem letzten Lied – Je ne regrette rien – hat auch das nicht mehr holfen.
Ich hätte nicht gedacht, dass mich die Gedenkfeier so mitnehmen würde, zumal sie sehr positiv ausgerichtet war... mit schönen Erinnerungen statt drögen Trauerfloskeln. Vielleicht liegt es aber auch gerade daran, dass so viele ehrliche Emotionen zu spüren waren, dass die Lücke sich nun auch in meinem Kopf einbrennt.
Eine sehr kluge und liebenswerte Frau wird für immer auf dem E2-Flur fehlen. Eine andere kluge Frau des Flurs hat dazu gesagt: "Es trifft immer die Falschen!" Ich kann nicht sagen, ob das stimmt und ob es im Gegenzug die "Richtigen" gibt, die es lieber treffen sollte. Ich würde das auch nicht entscheiden wollen. 
Aber im Moment fühlt es sich auch für mich so an, als hätte es in diesem Fall definitiv die Falsche getroffen... 

Sonntag, 3. Mai 2009

Bye bye Provinz















Neues aus der Provinz zieht um. Ab 01.06. wird es Neues aus dem Hamburger Karoviertel geben... vorerst.




Montag, 27. April 2009

Too TRUE to be good...

Die letzten Tage habe ich mich mal wieder aus der realen Welt herausgebeamt. Statt Sonnenschein gab es für mich nur Dunkelheit, lichtempfindliche Augen, schmerzende Knie, ein Leben aus dem Rucksack... Und das auch noch freiwillig. Hört sich komisch an und war das Internationale Frauenfilmfestival in Dortmund. Da mich ja schon das eine oder andere Filmfestival begeistern konnte, wollte ich mir mal anschauen, was meine Artgenossinnen so zu bieten haben.

Und was kann ich sagen... irgendwie nicht viel – oder nicht genug. Ohne Zweifel, es war der eine oder andere Spiel-/Dokumentar-/Kurzfilm dabei, für den es sich gelohnt hat, diese Lichtabstinenz durchzuziehen, aber DIESER eine Film, der mein Leben nachhaltig verändert hat, war leider nicht dabei. Dafür sehr Amüsantes, wie z. B. Death by Scrabble.
Aber es war auch vieles dabei, das eine verstaubte, rückschrittliche Einstellung zum Thema "Frau" demonstriert – allen voran verkörpert durch die Kuratorinnen, die Anmoderationen, Ehrungen und Diskussionen konsequent vermasselten und zur Qual werden ließen. Vielleicht waren meine Erwartungen, meine Hoffnungen auf wirklich gleichberechtigte Ideen statt simpler Abgrenzung aber einfach zu hoch angesiedelt. Und offensichtlich würde es eh nieman(N)den erreichen, denn die 1-5 Männer, die sich die Veranstaltung angetan haben, waren entweder scheintot oder schwul (und damit von der Community als "Eine-von Ihnen" akzeptiert). Solange es keinen interessiert, kann frau sich ja wiederum auch so elitär abgrenzen wie sie will. Die Frage ist, an welcher Stelle anzusetzen ist, wenn sich da zukünftig was ändern soll.

Einen Beitrag möchte ich jetzt aber doch noch lobend erwähnen, der mich sogar dazu inspiriert, eine filmische Antwort darauf zu geben. Making of E - Die Freiheit nehmen wir uns ist der schreiend-komische Versuch der Definition von "Emanzipation" und nimmt die Verbissenheit der ganzen Emanzipationsdiskussion so wundervoll aufs Korn. 
To be continued... hoffentlich.

Nicht zuletzt, sondern in vollem Umfang, hat das Festival dadurch verloren, wie es mit seinem eigentlichen Gegenstand umgegangen ist. Schon lustig, dass auf dem Plakat das Wort FILM hervorgehoben wird, denn was man uns hauptsächlich präsentierte, war – aus Kostengründen – eigentlich alles andere als Film. So wird für mich die wahrnehmungsstärkste Erinnerung an das Festival die folgende sein: Ich sitze in einem finsteren Raum. Ein stockfinsterer Raum? Nein, denn ein neongrünes Notausgangsschild spiegelt sich in der Leinwand (und wird die ganze Projektion über zu sehen sein), während ein zweites neben der Leinwand aufglüht. Gespannte Stille... nach einer scheinbar unendlich langen Zeit, ein klickendes Geräusch: ein (DigiBeta-)Band wird von einem Gerät ausgespuckt, das kurze Zeit später ein neues Band schluckt, um die Leinwand mit einem weiteren matschigen, pixeligen Bild – wahlweise von Artefaken durchzogen – zu füllen. Wunderbarrr! Hier und heute nehme ich JEDEN abfälligen Gedanken in jenen Materialitätsdiskussionen "Film- vs. DVD-Projektion" zurück, den ich während des Studiums hatte. Alle, die auch mich jetzt für pedantisch halten (so wie ich die anderen Filmmaterialverfechter früher), sollen sich mal ein paar Tage auf so ein Festival begeben und sich zwischen DVD-Ladekreisen und unscharfen Videoprojektionen eines besseren belehren lassen.

Mein Fazit: Ich lerne nun endlich zu schätzen, wie sehr ich die letzten Jahre in den Filmwissenschaften Paderborns verwöhnt worden bin :)